Bereits von 2009 und trotzdem sehr aktuell.
Ist der Mensch tatsächlich für die Arbeit geschaffen?
Brauchen wir einen neuen Begriff von Arbeit?
„Paris-Berlin, die Debatte versucht, die kulturelle Dimension von Arbeit zu erfassen, der sozialen Komponente von Arbeit gerecht zu werden und den Begriff von Arbeit neu zu füllen, der über reine Erwerbstätigkeit hinausgeht.
Liegt die dazu passende Utopie vielleicht genau in jenem Bereich zwischen der Befreiung von der Arbeit und der Erfüllung in der Arbeit?
Paris-Berlin diskutiert mit Daniel Tyradellis, Dominique Méda, Sophie de Menthon und Paul Ariès."
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3, 4, 5 und 6 findet ihr hier.
Freitag, 24. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
Carsten wird Astronaut.
Vorname, Alter, Stadt
Carsten, 38, Berlin
Was wolltest du als Kind werden?
Als Kind und Teenager wollte ich Archäologe werden – weil ich diese untergegangen „Welten“ früherer Kulturen so spannend fand. Ein Bekannter meiner Eltern war Archäologe und seine Diavorträge waren für mich faszinierende Reisen …
Was ist dein Beruf?
Ich schreibe – weil mich Menschen, ihre Ticks, ihre Berufe, Lebensläufe, ihre Ängste und ihre Träume mehr interessieren als alles andere.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
Da Schreiben nicht nur Arbeit, sondern auch Leidenschaft ist, zähle ich nicht wirklich meine Wochenstunden. Ich bin unter der Woche meistens acht bis neun Stunden am Schreibtisch oder am Cafétisch, am Samstag etwas weniger und der Sonntag ist frei – da geht’s raus in die Natur, an den See, in den Park, und schon wieder ins Café (Menschen beobachten lässt mich eben einfach nicht los :=)
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Glück ist so ein großes Wort – da wird mir ein bisschen unheimlich. Deshalb sage ich: Je mehr Zeit ich dafür habe, genau die Texte zu schreiben, die ich schreiben will, desto mehr fühle ich mich bei mir selbst.
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest?(Wenn ja, was?)
Ich würde das Zeitverhältnis zwischen Auftragsarbeiten und freien Arbeiten umdrehen (d.h. mehr belletristische Texte schreiben als Textaufträge ausführen. Zurzeit ist es noch anders rum.)
Wie viel verdienst du monatlich?
Ich brauche nicht allzu viel Geld, um zufrieden zu sein. Und ich nähere mich langsam (Betonung auf langsam!) dem Punkt, wo ich sage: Mehr muss nicht sein.
Carsten, 38, Berlin
Was wolltest du als Kind werden?
Als Kind und Teenager wollte ich Archäologe werden – weil ich diese untergegangen „Welten“ früherer Kulturen so spannend fand. Ein Bekannter meiner Eltern war Archäologe und seine Diavorträge waren für mich faszinierende Reisen …
Was ist dein Beruf?
Ich schreibe – weil mich Menschen, ihre Ticks, ihre Berufe, Lebensläufe, ihre Ängste und ihre Träume mehr interessieren als alles andere.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
Da Schreiben nicht nur Arbeit, sondern auch Leidenschaft ist, zähle ich nicht wirklich meine Wochenstunden. Ich bin unter der Woche meistens acht bis neun Stunden am Schreibtisch oder am Cafétisch, am Samstag etwas weniger und der Sonntag ist frei – da geht’s raus in die Natur, an den See, in den Park, und schon wieder ins Café (Menschen beobachten lässt mich eben einfach nicht los :=)
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Glück ist so ein großes Wort – da wird mir ein bisschen unheimlich. Deshalb sage ich: Je mehr Zeit ich dafür habe, genau die Texte zu schreiben, die ich schreiben will, desto mehr fühle ich mich bei mir selbst.
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest?(Wenn ja, was?)
Ich würde das Zeitverhältnis zwischen Auftragsarbeiten und freien Arbeiten umdrehen (d.h. mehr belletristische Texte schreiben als Textaufträge ausführen. Zurzeit ist es noch anders rum.)
Wie viel verdienst du monatlich?
Ich brauche nicht allzu viel Geld, um zufrieden zu sein. Und ich nähere mich langsam (Betonung auf langsam!) dem Punkt, wo ich sage: Mehr muss nicht sein.
Montag, 13. Februar 2012
"Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende"
"was machen wir heute? protestieren.
boah ich kanns nicht mehr hören. "das haben wir schon immer so gemacht. das muss so sein. das ist normal. so ist das eben."
wer bestimmt das? wer sagt das? wer darf das entscheiden? das ist doch mein leben. meine zeit. meine tage, minuten, wochen und jahre. und ich habe doch nur dieses eine leben. und du auch. und du. wir alle. oder etwa nicht?
muss ich die zähne zusammenbeißen? muss ich wochenlang durchhalten, für 2 tage freiheit? muss ich das? und wenn ja, wer oder was lässt mich müssen und sollen statt wollen? und warum sind sich darin alle einig?
darf ich nicht einfach wollen und riskieren und alles auf eine karte setzen, die freiheit und träume heißt? und sollte nicht dieser weg der normale sein? und was ist überhaupt normal? ist es nicht das ziel, glücklich zu sein? und ist nicht der weg das ziel? was, aber wenn man nur noch läuft um ein ziel nach dem anderen zu erreichen, ohne zu bemerken, dass es gar keines mehr gibt? und ohne sich während des laufens umzuschauen und zu bemerken wie schön alles ist? aber was wenn durchhalten so normal wie atmen geworden ist? und träumen so unrealistisch wie science fiction? was, wenn keiner mehr fragt? wenn alle nur noch schlucken? was wird zählen? was wollen wir erinnern? um was soll es gehen? welche geschichte werden wir schreiben?
und was machen wir heute? protestieren!"
(via herzscheiße)
Aus diesem Anlass und weil es so wichtig ist, dass es auch andere Modelle gibt:
"Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent. Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch. (...)"
Den ganzen Artikel gibt es hier.
Und noch ein Video zum Thema: "Die Geschichte deiner Versklavung"
via http://www.freiwilligfrei.info/
boah ich kanns nicht mehr hören. "das haben wir schon immer so gemacht. das muss so sein. das ist normal. so ist das eben."
wer bestimmt das? wer sagt das? wer darf das entscheiden? das ist doch mein leben. meine zeit. meine tage, minuten, wochen und jahre. und ich habe doch nur dieses eine leben. und du auch. und du. wir alle. oder etwa nicht?
muss ich die zähne zusammenbeißen? muss ich wochenlang durchhalten, für 2 tage freiheit? muss ich das? und wenn ja, wer oder was lässt mich müssen und sollen statt wollen? und warum sind sich darin alle einig?
darf ich nicht einfach wollen und riskieren und alles auf eine karte setzen, die freiheit und träume heißt? und sollte nicht dieser weg der normale sein? und was ist überhaupt normal? ist es nicht das ziel, glücklich zu sein? und ist nicht der weg das ziel? was, aber wenn man nur noch läuft um ein ziel nach dem anderen zu erreichen, ohne zu bemerken, dass es gar keines mehr gibt? und ohne sich während des laufens umzuschauen und zu bemerken wie schön alles ist? aber was wenn durchhalten so normal wie atmen geworden ist? und träumen so unrealistisch wie science fiction? was, wenn keiner mehr fragt? wenn alle nur noch schlucken? was wird zählen? was wollen wir erinnern? um was soll es gehen? welche geschichte werden wir schreiben?
und was machen wir heute? protestieren!"
(via herzscheiße)
Aus diesem Anlass und weil es so wichtig ist, dass es auch andere Modelle gibt:
"Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent. Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch. (...)"
Den ganzen Artikel gibt es hier.
Und noch ein Video zum Thema: "Die Geschichte deiner Versklavung"
via http://www.freiwilligfrei.info/
Mittwoch, 25. Januar 2012
Erich Fromm.
Erich Fromm war ein Pionier und Vordenker der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.
(Fotoquelle: http://www.kritisches-netzwerk.de/)
1966 hat Erich Fromm einen Artikel über die "Psycholgische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle" verfasst.
Darin heißt es zum Beispiel:
"Für ein garantiertes Einkommen für alle spricht in erster Linie, daß die Freiheit des einzelnen auf diese Weise entschieden erweitert werden könnte."
"Das garantierte Einkommen würde nicht nur aus dem Schlagwort "Freiheit" eine Realität machen, es würde auch ein tief in der religiösen und humanistischen Tradition des Westens verwurzeltes Prinzip bestätigen, daß der Mensch unter allen Umständen das Recht hat zu leben. Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Versorgung, Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf, ob der Betreffende für die Gesellschaft "von Nutzen ist"."
"Aber wegen dieser psychologischen "Phasenverschiebung" sind viele Menschen nicht einmal imstande, neue Ideen wie die eines garantierten Einkommens zu begreifen, denn traditionelle Ideen werden gewöhnlich von Gefühlen bestimmt, die ihren Ursprung in früheren Gesellschaftsformen haben."
"Ein zweites Argument dafür, daß der Mensch nicht nur aus materiellem Anreiz arbeiten und sich anstrengen will, ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mensch unter den Folgen von Untätigkeit leidet und eben gerade nicht von Natur aus träge ist. Sicher würden viele Leute gerne für ein oder zwei Monate nicht arbeiten. Die allermeisten würden aber dringend darum bitten, arbeiten zu dürfen, selbst wenn sie nichts dafür bezahlt bekämen."
Entdeckt hier: http://www.grundeinkommen.ch/erich-fromm-2/
Mehr Auszüge aus dem ganzen Text findet ihr hier: http://ich-lebe-prekaer.at/news/article.php/20070313154517512/print
(Fotoquelle: http://www.kritisches-netzwerk.de/)1966 hat Erich Fromm einen Artikel über die "Psycholgische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle" verfasst.
Darin heißt es zum Beispiel:
"Für ein garantiertes Einkommen für alle spricht in erster Linie, daß die Freiheit des einzelnen auf diese Weise entschieden erweitert werden könnte."
"Das garantierte Einkommen würde nicht nur aus dem Schlagwort "Freiheit" eine Realität machen, es würde auch ein tief in der religiösen und humanistischen Tradition des Westens verwurzeltes Prinzip bestätigen, daß der Mensch unter allen Umständen das Recht hat zu leben. Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Versorgung, Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf, ob der Betreffende für die Gesellschaft "von Nutzen ist"."
"Aber wegen dieser psychologischen "Phasenverschiebung" sind viele Menschen nicht einmal imstande, neue Ideen wie die eines garantierten Einkommens zu begreifen, denn traditionelle Ideen werden gewöhnlich von Gefühlen bestimmt, die ihren Ursprung in früheren Gesellschaftsformen haben."
"Ein zweites Argument dafür, daß der Mensch nicht nur aus materiellem Anreiz arbeiten und sich anstrengen will, ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mensch unter den Folgen von Untätigkeit leidet und eben gerade nicht von Natur aus träge ist. Sicher würden viele Leute gerne für ein oder zwei Monate nicht arbeiten. Die allermeisten würden aber dringend darum bitten, arbeiten zu dürfen, selbst wenn sie nichts dafür bezahlt bekämen."
Entdeckt hier: http://www.grundeinkommen.ch/erich-fromm-2/
Mehr Auszüge aus dem ganzen Text findet ihr hier: http://ich-lebe-prekaer.at/news/article.php/20070313154517512/print
Donnerstag, 19. Januar 2012
Steffi wird Astronautin.
Vorname, Alter, Stadt
Steffi, 28, Husum
Was wolltest du als Kind werden?
Ich wollte als Kind immer Kindergärtnerin werden weil ich es so toll fand das Sie den ganzen Tag spielen, basteln und singen können... etwas später erkannte ich meine künstliche Seite und wollte Graphikerin werden
Was ist dein Beruf?
Köchin und Ausbilderin in einem Berufsbildungswerk, ich arbeite eng mit jungen Menschen mit Sinnesschädigungen oder Körperbehinderungen zusammen unter realistischen Bedingungen, vielfältig, praxisnah und kundenorientiert gestalte ich die Ausbildung damit Sie dann unter ganz normalen Bedingungen im Alltag Ihrer Arbeit nachgehen können.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
ca. 50 Std es können aber auch mal 60-70 werden
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Ich bin verdammt glücklich damit, nichts kann mich mehr erfüllen , nichts macht mich glücklicher als junge Menschen zu begleiten sie zu formen und zu unterstützen, ihnen ein Freund aber auch ein Vorbild zu sein und die Freude über eine bestandene Prüfung oder auch ein Träne des Abschieds sind immer wieder der Beweis dafür, dass ich das richtige tue!
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest?(Wenn ja, was?)
Eine Kinderkochschule wäre ein Traum oder als Lehrerin den Kindern das Kochen in den Schulen näher zubringen, Ernährung ist so wichtig und kaum ein Kind hat bezug zu gesundem Essen daran muß gearbeitet werden!
Wie viel verdienst du monatlich?
2000,-
Steffi, 28, Husum
Was wolltest du als Kind werden?
Ich wollte als Kind immer Kindergärtnerin werden weil ich es so toll fand das Sie den ganzen Tag spielen, basteln und singen können... etwas später erkannte ich meine künstliche Seite und wollte Graphikerin werden
Was ist dein Beruf?
Köchin und Ausbilderin in einem Berufsbildungswerk, ich arbeite eng mit jungen Menschen mit Sinnesschädigungen oder Körperbehinderungen zusammen unter realistischen Bedingungen, vielfältig, praxisnah und kundenorientiert gestalte ich die Ausbildung damit Sie dann unter ganz normalen Bedingungen im Alltag Ihrer Arbeit nachgehen können.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
ca. 50 Std es können aber auch mal 60-70 werden
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Ich bin verdammt glücklich damit, nichts kann mich mehr erfüllen , nichts macht mich glücklicher als junge Menschen zu begleiten sie zu formen und zu unterstützen, ihnen ein Freund aber auch ein Vorbild zu sein und die Freude über eine bestandene Prüfung oder auch ein Träne des Abschieds sind immer wieder der Beweis dafür, dass ich das richtige tue!
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest?(Wenn ja, was?)
Eine Kinderkochschule wäre ein Traum oder als Lehrerin den Kindern das Kochen in den Schulen näher zubringen, Ernährung ist so wichtig und kaum ein Kind hat bezug zu gesundem Essen daran muß gearbeitet werden!
Wie viel verdienst du monatlich?
2000,-
Dienstag, 17. Januar 2012
Heute: Künstler in Berlin.
Künstler am Existenzminimum, obwohl sich Kultur rechnet?!

Aus: Aspekte vom 11.11.2011
Hier der Link zum Beitrag: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1490266/Kuenstler-am-Existenzminimum-

Aus: Aspekte vom 11.11.2011
Hier der Link zum Beitrag: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1490266/Kuenstler-am-Existenzminimum-
Montag, 9. Januar 2012
Christoph wird Astronaut.
Name, Alter, Stadt
Christoph, 28, Kiel
Was wolltest du als Kind werden?
Ich weiß noch, dass ich immer stundenlang vor dem Radio gesessen und ganze Sendungen per Kassette mitgeschnitten habe. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich mal Radiomoderator werden wollte. Später war es lange mein Traum, Theaterschauspieler zu werden - bis ich erfuhr, wie unterirdisch man dabei bezahlt wird.
Was ist dein Beruf?
Nachdem ich tatsächlich sechs Jahre lang Moderator einer täglichen Sendung bei delta radio war, habe ich mich Anfang 2011 als Reisejournalist selbständig gemacht und schreibe seitdem für Reisemagazine, Reiseteile von Tageszeitungen und mein eigenes Reiseblog VonUnterwegs.com. Es war immer mein großer Wunsch, mein "Lebenshobby" Reisen mit meinem Beruf zu verbinden. Also habe ich es einfach ausprobiert.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
Das kann ich gar nicht genau sagen. Als Freiberufler gönnt man sich ja mal hier, mal da Pausen, um sich vormittags oder nachmittags zum Kaffee zu treffen. Somit habe ich - wenn ich zu Hause bin - selten einen straffen Arbeitstag, der um 9 anfängt und um 17 Uhr endet. Wenn ich allerdings auf Recherchereise unterwegs bin, arbeite ich meist von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Denn: Entgegen vieler Meinungen handelt es sich dabei tatsächlich um Arbeit und nicht um Urlaub. So!
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Das kannst du aber laut sagen. Gibt es einen besseren Job als durch die Welt zu reisen und drüber zu schreiben?
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest? (Wenn ja, was?)
Nein!
Wie viel verdienst du monatlich?
Ich habe in den ersten neun Monaten den Gründerzuschuss für Selbständige von der Agentur für Arbeit bezogen. Davon konnte ich - mit Abstrichen - ganz gut leben. Das Geld, das ich in dieser Zeit zusätzlich verdient habe, habe ich mir auf die hohe Kante gelegt und mir so meinen finanziellen Puffer weiter ausgebaut. Ich zahle mir also jetzt jeden Monat selbst Gehalt aus - und das reicht, um meine kleine Familie zu ernähren. Aber das langfristige Ziel ist es natürlich, bald mit meinem Chef (mir!) mal über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Christoph, 28, Kiel
Was wolltest du als Kind werden?
Ich weiß noch, dass ich immer stundenlang vor dem Radio gesessen und ganze Sendungen per Kassette mitgeschnitten habe. Deshalb gehe ich davon aus, dass ich mal Radiomoderator werden wollte. Später war es lange mein Traum, Theaterschauspieler zu werden - bis ich erfuhr, wie unterirdisch man dabei bezahlt wird.
Was ist dein Beruf?
Nachdem ich tatsächlich sechs Jahre lang Moderator einer täglichen Sendung bei delta radio war, habe ich mich Anfang 2011 als Reisejournalist selbständig gemacht und schreibe seitdem für Reisemagazine, Reiseteile von Tageszeitungen und mein eigenes Reiseblog VonUnterwegs.com. Es war immer mein großer Wunsch, mein "Lebenshobby" Reisen mit meinem Beruf zu verbinden. Also habe ich es einfach ausprobiert.
Wie viele Stunden arbeitest du/Woche?
Das kann ich gar nicht genau sagen. Als Freiberufler gönnt man sich ja mal hier, mal da Pausen, um sich vormittags oder nachmittags zum Kaffee zu treffen. Somit habe ich - wenn ich zu Hause bin - selten einen straffen Arbeitstag, der um 9 anfängt und um 17 Uhr endet. Wenn ich allerdings auf Recherchereise unterwegs bin, arbeite ich meist von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Denn: Entgegen vieler Meinungen handelt es sich dabei tatsächlich um Arbeit und nicht um Urlaub. So!
Bist du glücklich mit deiner Arbeit?
Das kannst du aber laut sagen. Gibt es einen besseren Job als durch die Welt zu reisen und drüber zu schreiben?
Würdest du etwas anderes machen, wenn du die freie Wahl hättest? (Wenn ja, was?)
Nein!
Wie viel verdienst du monatlich?
Ich habe in den ersten neun Monaten den Gründerzuschuss für Selbständige von der Agentur für Arbeit bezogen. Davon konnte ich - mit Abstrichen - ganz gut leben. Das Geld, das ich in dieser Zeit zusätzlich verdient habe, habe ich mir auf die hohe Kante gelegt und mir so meinen finanziellen Puffer weiter ausgebaut. Ich zahle mir also jetzt jeden Monat selbst Gehalt aus - und das reicht, um meine kleine Familie zu ernähren. Aber das langfristige Ziel ist es natürlich, bald mit meinem Chef (mir!) mal über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln.
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